Scripted Reality

by Lucid

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1.
04:38
Sailboat Take me away / On your sailboat To the Island / Where the fires still burn As in the lantern / Of the lighthouse That will guide us / On our journey through the night All the way home All the way home All the way… Read me my life / Like a blind man with your bare hands / From my body’s true shape it’s all in your hands it’s all in your hands it’s all in your hands
2.
03:58
SOOTHE Take me with a Glass of water Swallow me, swallow me whole Let me work for half an hour you know the way I ease your soul Take me with a glass of water, you know the way l'll ease your soul I’ll soothe you Heal you Calm you down Take me through a silver needle Let me be your heroine I will solve your deepest troubles As I dive under your skin I will solve your deepest troubles Let me be your heroine I’ll soothe you Heal you Calm you down Calm you down Take me from your pocket mirror on a line of powder snow You will easily absorb me You ‘ll love to take that blow You ‘ll love to take that blow I’ll wake you Excite you And make you feel alive. Make you feel alive. And so when my work is done and you assume the good times have finally begun the effect wears off and when it's gone you'll sure find some one new to heal you and calm you down. I’ll wake you Excite you And make you feel alive.
3.
03:18
Elaine You try To lay your world’s weight On my shoulders, your fate Don’t you see I’m already overloaded? Save your soul yourself, Elaine I could never ease your pain You have to got to get out of this You’ll have to get out of this by yourself Elaine. Someday, when you seem to gain some Self esteem You’ll look around And then you'll notice Me And my own hopeless case desperately trying to replace lack with love I’ll always fail to Save you Save your soul, Elaine I could never ease your pain You’ll have to get out of this (by yourself) Save my soul Elaine, I can no longer stand this pain Come, get me out of this Please lead me out of this Elaine
4.
5.
03:55
Autumn Dance Before you go to sleep let your heart reveal ancient melodies you kept under seal Let your golden leaves Dance In the October breeze this could be your last chance To show you ‘re alive. Before you turn away let your soul release those bitter souvenirs you resolved to freeze in glaciers under you feet they’re slowing down your heart’s beat to the point that makes you doubt you’re still alive. embrace your shadow celebrate all you found out to be yours all the light, all the dark don’t fear the hurricanes you raise when you melt down your cold don’t fear the avalanche you trigger you trigger. all you are let it show let it go, let it go.
6.
03:08
Icarus I' m here, with my mind on Fire You’re adding Gasoline Imagine we’d be getting somewhere No one else has ever been And I burn I'm brighter than the northern star how I burn I bet you saw me from afar. A starmaker you are, they said And I’m born to light the skies You are just what I need To make a brilliant rise And I am what you had in mind To save you from the dark You push me up to the top We’re gods until a spark Ignites my wings And I burn, i’m brighter than the northern star And I burn , now you can watch me from a far- away place Safe as you are. I’d die for a little fame You share that appetite But as i fall and take the blame You just catch another flight To the top of the world And I burn, i’m brighter than the northern star And I burn , now you can watch me from your far- away place safe as you are Far away you're safe as you are
7.
Bus nach Berlin Halb im Traum brech‘ ich auf In die Stadt der Verheißung Werd‘ mir Flügel erspielen Siegessäulenengel sein - ich wär' so gern so golden Im Bus nach Berlin Im Bus nach Berlin Sind die Sterne so nah Ganze Galaxien im Licht der Frontscheinwerfer (aus ) Schnee. Flocken wirbeln vor den Scheiben durch die Wintermorgen-schwärze, um den Reisebus Wir hören Musik, lassen uns treiben Es ist alles im Fluss Es ist alles im Fluss. Und du hältst meine Hand Alte Grenzen verschwimmen. Es ist nur noch ein Schattensprung Neues Ufer, Neue Wege, Neues Land Und wir tauschen die Gedanken Wie Agenten, auf der Glienicker Meine Welt gerät ins Wanken, es ist alles im Fluss es ist alles im Fluss es ist alles im Fluss

about

Nach der weithin gelobten CD What It Seems To Be ließ sich Lucid für die Veröffentlichung ihres neuen Albums bewusst Zeit. Geschwindigkeit war für die Sängerin, Gitarristin und Pianistin aus Frankfurt noch nie ein Wert an sich. Stattdessen legt sie – heute mehr denn je – viel Sorgfalt in ihre Kompositionen, feilt akribisch an Harmonien und Arrangements, wählt die Worte ihrer oft anspielungsreichen Texte mit Bedacht. Mag diese Haltung auch auf manche wie eine Antithese zum Zeitgeist erscheinen, die Resultate geben ihr Recht. Lucids kluge neue Songs zeigen Charakter, wirken persönlicher als früher, lassen unmittelbarer an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben. Natürlich mutieren sie dadurch nicht zum „Bekenntnis-Pop“, im Gegenteil. „Mit dem weitgehenden Verzicht auf elektrische Instrumente und klassisches Drum-Set haben wir uns etwas mehr von Rock und Pop entfernt“, findet Lucid. Etiketten werden ohnehin überflüssig, wenn die Musik für sich spricht. Die Melodien der neuen Songs klingen auch nach dem dritten Hören noch interessant und gehen trotzdem ins Ohr. Atmosphärische Arrangements finden mit Trompete, Kontrabass, indischer Tabla und sensibler Perkussion eine eigenständige Ästhetik. Und eine transparente Produktion unterstützt Lucids hintergründige Intensität.

Verschiedene Facetten von Scripted Reality reflektieren einen Aufbruch, der sich in den letzten zwei Jahren langsam aber sicher abzeichnete und kürzlich in einem Umzug Lucids nach Berlin kulminierte. Weshalb das Konzert in der Brotfabrik die neue CD, gleichzeitig aber auch zwei Abschiede feiert. Zum einen von Frankfurt, was nicht unbedingt für immer sein muss. Zum anderen, und das ist weit substantieller, von einem Lebensabschnitt, der zuletzt immer mehr Fragen aufwarf. Vor sich anbahnenden Veränderungen stehen Zweifel, mit der Entscheidung wächst die Entschlusskraft. Diesmal nahm Lucid alle Produktionsfäden in die eigenen Hände. Sie mixte sämtliche Aufnahmen und legte dabei besonderen Wert auf Nuancen und Klangfarben. Natürlich schrieb sie auch alle Kompositionen und Texte, mit einer Ausnahme. Die Musik von Autumn Dance wurde während einer Session im Proberaum von Lucid, Willi Kappich und Tim Roth gemeinsam entwickelt.

Lucids Songtexte abstrahieren persönliche Erlebnisse und Gedanken zum Stand der Dinge, sind aber kein vertontes Tagebuch. Oft gibt es ein literarisches Ich und Du, letzteres trägt zuweilen Namen. „Beim Schreiben und Singen finde ich mich mal mehr in der einen, mal in der anderen Rolle wieder“, sagt Lucid. Das Titelstück Scripted Reality wirft die Frage auf, warum man sich im eigenen Leben fühlt, als würde jemand anderes das Drehbuch schreiben und Regie führen. Autumn Dance hingegen macht Mut zu Veränderung, beschwört ein Leben, das gelebt werden will und soll Kraft geben, etwas zu wagen. In eine ähnliche Richtung zielt Sailboat, während Soothe letztlich mit falschen Versprechungen abrechnet. Zunächst lockt die Protagonistin hier mit verschiedenen Versprechen, von Beruhigung bis Ekstase. Schließlich kommt sie aber zu dem Schluss, dass der Abnutzungseffekt schon bald eine neue Droge nötig machen wird.

Am programmatischsten erscheint natürlich das Stück Bus nach Berlin, obwohl es bereits eine gute Weile vor der Entscheidung für den Ortswechsel entstand. Das Video dazu ist allerdings ziemlich neu und vermittelt mit seinen sommerlich-stimmungsvollen Bildern die Euphorie eines Aufbruchs (link siehe unten). Dass Lucid hier erstmals – und womöglich nicht zum letzten Mal – auf Deutsch singt, liegt an ihrem Kontakt zur Mainzer Akademie für Poesie und Musik Sago. 1992 vom Liedermacher und Kabarettisten Christof Stählin gegründet, haben seitdem viele bekannte und profilierte deutschsprachige Künstler an Sago-Seminaren teilgenommen, etwa Judith Holofernes, Dota Kehr, Uta Köbernick, Sebastian Krämer und Bodo Wartke.

Das Talent für Melodien, die selbst melancholischen Momenten noch eine eigene Eleganz abgewinnen, prägt Lucids intensive Balladen und leichtfüßigere Songs schon lange. In den letzten Jahren trat sie erfolgreich im Vorprogramm von Suzanne Vega, My Brightest Diamond, Simone White oder Joshua Radin auf. Inspiriert von Joni Mitchells Jazz-Phase realisierte sie ein Live-Projekt mit dem Bassisten Kai Eckhardt (John McLaughlin, Billy Cobham, Al Di Meola u.a.), als „Special Guest“ trat sie bei Torsten de Winkel auf. 2006 war Lucid mit gleich mehreren Stücken in einer „Tatort“-Folge präsent. Zu Beginn ihrer Karriere stand der Name Lucid für eine feste Band, zu der eine Weile lang auch der Komponist Rainer Michel gehörte. Mit ihrem ausdrucksstarken Gesang, anspruchsvollen Gitarren- und dynamischen Klavier-Einsätzen kann Lucid auch in Solo-Konzerten begeistern. Seit rund vier Jahren arbeitet sie mit den Musikern, die auf der neuen Platte zu hören sind. Willy Kappichs feinsinnige Tabla-Patterns und Benno Bruschkes zurückhaltendes Schlagzeugspiel sorgen für Rhythmen und Grooves, Kontrabassist Tim Roth (Contrast Trio) grundiert mit Gefühl für's Wesentliche. Lyrische Jazzphrasierungen steuert Lukas Fink auf der Trompete bei.

credits

released December 12, 2016

Claudia Fink: Vocals, Piano, Guitars ;Tim Roth: Bass, Backing Vocals; Willi Kappich: Tablas, Frame Drums, Backing Vocals; Lukas Fink: Trumpet, Flugelhorn, Backing Vocals; Raphael Zweifel: Cello, Cello Arrangement on "Icarus"; Matthias Binner: Accordion, Backing Vocals; Piano on "Bus nach Berlin" Benno Bruschke: Drums. Album Artwork by Janis Elko; Photography: Oliver Blankenburg

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about

Lucid Berlin, Germany

Lucid is a German singer-songwriter.
For her “chamber-pop-music”, she merges poetic English lyrics, enigmatic harmonies and beautiful melodies into atmospheric song, using her expressive voice and accompanying herself on guitar and piano to alternate between fragile and energetic piano ballads, elegant folk sounds and unobtrusive ease. ... more

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